Behandlung gegen den Kartoffelkäfer (Actenicerus siaelandicus), der für den Befall von Kartoffeln, Salat und Jungpflanzen verantwortlich ist. Die Käfer überwintern versteckt im Boden. Im Frühjahr legen sie ihre Eier ab, aus denen nach zwei bis vier Wochen die Larven schlüpfen. Der Entwicklungszyklus der Raupe ist sehr lang und dauert je nach Art ein bis fünf Jahre: ein Jahr bei der Gattung Sordidus, drei bis fünf Jahre bei Sputator, Lineatus und Obscurus. Während dieser Zeit bleibt die Raupe im Boden verborgen und sucht dort nach Nahrung. Sie kann daher in verschiedenen Größen (2 bis 25 mm) angetroffen werden, die den unterschiedlichen Entwicklungsstadien entsprechen. Im letzten Jahr verwandelt sich die Raupe in einer Erdspalte in eine Nymphe. Der erwachsene Käfer schlüpft einen Monat später, verlässt den Boden aber erst im darauffolgenden Frühjahr.
Das Prinzip besteht darin, die spezifischen Pheromone des Weibchens zu nutzen, um das Männchen anzulocken, es so zu fangen und die Paarung sowie die Eiablage zu verhindern, aus der die Larven (Würmer) schlüpfen würden.